16.03.13

[Diskussion] To fake or not to fake? - Was meint Ihr?



Wir Frauen sind schon Meister im "Faken". Es fängt beim Push-Up BH, Fake Lashes und den gefärbten Haaren an - endet irgendwo bei Silikon und gebrochenen Zehen, um in die Heels zu passen (ja ich konnte es selbst kaum glauben, dass sich Frauen so etwas antun).

In letzter Zeit sind mir einige "Schönheitskorrekturen" über den Weg gelaufen und ich habe mich gefragt, wie ihr das alles seht.

Nur mal ein paar Beispiele:

Es werden die Haare verlängert, wie zum Beispiel über Great Lengths bei Sina.  Man kann sich sogar die Wimpern verlängern lassen, was ich selbst bereits bei Luxus Lashes ausprobieren konnte. Zähne können auf verschiedene Weise um einige Nuancen heller gebleicht werden - worüber ich Euch bereits in meinem Erfahrungsbericht geschildert habe.

Und Sam von den Pixiwoo Schwestern berichtete kürzlich von ihren Erfahrungen mit Botox - ein noch eher "kleinerer" chirurgischer Eingriff. Lily war sogar so mutig und hat über ihre Nasen-OP berichtet.


Ich persönlich störe mich nicht daran, schummel ich doch alleine durch das Makeup täglich. Und ich würde auch niemals "NIE" sagen. Auch wenn mir die Geschichte mit den gebrochenen Zehen immer noch eine Gänsehaut verschafft.
Was machbar ist, meinem persönlichen Schönheitsideal beiträgt und preislich für mich angemessen scheint - das kommt für mich auch in Frage. Und ich kann es verstehen wenn Menschen unter einem Makel leiden und sich nach einem Eingriff besser fühlen.

Doch wie seht Ihr das?

Was ist für Euch vorstellbar, was geht Euch zu weit?
Wieviel Fake darf sein? Oder doch lieber alles natürlich belassen?
Womit habt Ihr Erfahrungen? Was würdet Ihr gerne machen lassen?
Gibt es Männer unter den Lesern, die vielleicht mal Ihre Meinung dazu äußern möchten?


Ich freue mich auf viele Kommentare und bin gespannt auf Eure Meinung!


Kommentare:

  1. Würde bei diesem Thema auch niemals nie sagen. Allerdings hört es ab einer gewissen Grenze doch auf.. manche Leute übertreiben nämlich mit den OP´s sehr!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Schönheit liegt dann oft wiede rim Auge des Betrachters - aber solange niemand damit irgendwie "verletzt" wird (mal abgesehen davon, dass manche ihrem Körper schon heftige Dinge damit zumuten) muss jeder für sich entscheiden.

      Löschen
  2. Lustig, dass du ausgerechnet heute dazu einen Post verfasst hast. Ich habe nämlich erst heute über dieses Thema ein langes Gespräch geführt!

    Ich bin dankbar für all die Möglichkeiten, die wir haben und bin der Meinung, dass es völlig in Ordnung und legitim ist, wenn man diese Möglichkeiten auch in Anspruch nimmt. Ich selbst überlege jetzt schon seit längerem, mit Hilfe eines kosmetischen Eingriffs etwas zu verändern. Nur ist das natürlich auch immer eine Frage des Kleingeldes. ;)

    Viele meiner Freundinnen lassen sich die Lippen ein wenig 'aufpolstern', lassen sich die Falten wegspritzen oder haben sich die Brüste korrigieren bzw. vergrößern lassen. Alle Ergebnisse sind durchweg schön und wirken natürlich. Wenn es also gut und professionell gemacht wurde, dann finde ich das vollkommen ok.

    Überlegst du denn, etwas an dir zu verändern oder wie kommst du auf das Thema?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein, das Thema kam mir einfach in den Sinn, da ich in letzter Zeit viel gelesen habe. Im Moment bin ich soweit sehr zufrieden mit allem. Falten sind noch nicht da, der Rest passt auch :) und am Gewicht und einem strafferen Körper arbeite ich ja gerade - da ist mir gesunde Ernährung und Sport lieber als eine Vollnarkose. Aber wie du schon schreibst - viele lassen etwas machen - ich kenne auch einige und wenn es gut gemacht wird "sieht" man es auch nicht - deshalb würden sich manche sicherlich wundern wie viele Menschen doch schon zum Schönheits-Doc gehen.

      Löschen
  3. Ich muss sagen das ich total gegen Schönheits OP`s bin... außer ganz wenige Ausnahmen! zB: Nasen-OP wegen Unfall etc. aber ansonsten kann ich mir das für mich nicht vorstellen, "nur" weil meine Nase zu groß ist, Haut i-wann zu faltig, bisserl Speck am Bauch... Haare färben, schminken, Haarverlängerung, Push up`s find ich natürlich ok, und nutze es selber ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Aber warum ist es denn in Ordnung, sich zu operieren lassen, wenn man einen Unfall hatte und dadurch eine schreckliche Nase hat, nicht aber, wenn man seit Geburt eine schreckliche Nase hat ? Da erschließt sich mir nicht die Logik. Ich bin auch der Meinung, dass viele Operationen nicht notwendig sind. Aber wenn man eine riesen Höckernase hat, die nunmal mitten im Gesicht ist, wenn einen sogar Kinder darauf ansprechen und fragen, warum man so eine komische Nase hat, dann ist es doch wohl in Ordnung ?

      Löschen
    2. Ich finde auch, dass der Grund warum man einen (für sich) Makel hat eigentlich egal ist. Ob von Geburt an oder aufgrund eines Unfalls ist im Grunde egal. Entscheidend ist, dass man unglücklich ist und es ändern möchte. Zumindest sehe ich das auch so.

      Löschen
    3. ich finde gerade, dass der grund nicht egal ist. also in dem sinne ob unfall oder natürlich gegeben schon. aber ich finde es wichtig zu hinterfragen warum man welchem ideal hinterherjagt.
      wir leben in einer gesellschaft in der dem aussehen eine immense bedeutung zugemessen wird. und die vorbilder dafür werden immer präziser (aus kleiner nase wird kate moss´nase...) und absurder. das liegt bei all den irrealen bildern von "schönen frauen" in allen medien auf der hand.

      ich bin nicht strikt gegen schönheits ops, aber ich finde es skurril, dass es für viele anscheinend naheliegender ist, sich operieren zu lassen anstatt sich so zu akzeptieren wie sie sind.
      und das ist kein höchst persönliches problem des einzelnen, sondern eines unserer gesellschaft.

      Löschen
    4. Deinen Beitrag möchte ich so unterschreiben. Ich hab auch grundsätzlich nichts gegen Schönheits-OPs, jeder soll das machen, wie er möchte. Aber die gesellschaftlichen Werte, die oftmals dahinterstehen, wenn sich schöne, gesunde Menschen operieren lassen finde ich nicht nur skurril, sondern bedenklich.

      Löschen
  4. also das sich manche frauen die zehen für high heels brechen, da hört es bei mir auf und ich musste mir ans hirn langen. ich finde es okay sich die haare zu färben, verlängern zulassen. sowie kunstnägel extensions und unechte wimpern okay sind. für ein schönes dekoltee mal zu pushen ist auch mal i.o. . aber was für mich nie in frage käme, wenn man sich das gesicht aufspritzen lassen würde oder schönheits ops, wenn sie nicht wegen gesundheitlichen maßnahmen getroffen werden müssen. oder brust ops, nein danke. und das wichtigste für mich, wenn ich dies alles gemacht hätte, wäre ich so fair meinem partner gegenüber und würde ihm das alles sagen. das gehört sich so, finde ich. lg Di Ana

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Und wenn die OP eine "gesundheitliche Maßnahme" ist, weil man einfach darunter leidet. Psychisch vor allem? Ich finde auch, dass man dann dazu stehen kann, aber es wäre nicht unbedingt das Wichtigste oder erste was ich meinem Partner sagen würde - denn es ändert ja nichts an dem Zustand der gerade da ist und wie man sich kennengelernt hat.

      Löschen
  5. Das muss jeder für sich selbst entscheiden. Kleinere Korrekturen könnte ich mir später auch vorstellen, allerdings keine Nasen-OP oder Dinge, die mein Gesicht völlig verändern würden.

    AntwortenLöschen
  6. Op's sind nicht meine Welt.Genauso wie Make-Up.Leider schminke ich mich doch,aber nur dezent für die Arbeit.Leider wird man ,wenn man nicht geschminkt ist,als ungepflegt und Assi betitelt.Als ich im Einzelhandel angefangen habe war ich vor sechs Jahren ungeschminkt.Meine jetzige Chefin hat ein paar Meter von mir weg über mich gesprochen.Die Dame meinte zu meiner Chefin "Die ist aber ungepflegt!".Meine Chefin darauf:" Ja aber sie macht gute Arbeit.Das machte mich sehr nachdenklich.Also passte ich mich an.Lernte einiges über diesen Beautyzeug.Als ich dann drei Wochen vor zwei Jahren nicht geschminkt und auch meine Haare nicht gestylt waren,bat meine Chefin mich zu einem Gespräch und fragte ob ich Probleme zu Hause habe.

    Was ich eigentlich sagen will.Ja ich schminke mich auch,finde es aber ätzend es allen Recht zu machen und eine Stunde oder halbe Stunde im Bad zu stehen um für normale Menschen schick auszusehen.

    Die Welt kommt dir so entgegen,wie du dich selbst in deinem Inneren behandelst!

    Lebt euer Herz und passt euch nicht den anderen an.

    Der Mensch ist ein Kunstwerk.Jeder von uns.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. So abgestempelt zu werden, nur weil man sich nicht schminkt ist natürlich nicht in Ordnung und auch wirklich extrem. Ich finde allerdings auch, dass viele Frauen viel mehr aus sich machen könnten mit ein paar kleinen Handgriffen. Ich persönlich finde selbst, dass ich ungeschminkt etwas fahl und müde aussehe. Allerdings muss das natürlich jeder für sich entscheiden. Für mich gehört das einfach zum täglichen Ablauf dazu wie Duschen und Zähneputzen.

      Löschen
  7. Ich finde das Thema sehr komplex und schwierig muss ich sagen.
    Auch wenn ich selbst über Beauty Produkte blogge, finde ich es furchtbar, dass das Aussehen so einen hohen Stellenwert in unserer Gesellschaft hat. Würden wir uns immer noch so viel Make up ins Gesicht schmieren, unters Messer legen oder verzweifelt Kalorien zählen wäre das Anders?
    Völlig fiktiv gedacht - würden wir in einer Gesellschaft leben, in der z.B. eine besonders prägnante Stimme als attraktiv gilt. Würden wir uns dann immer noch über unsere Körbchengröße Gedanken machen oder doch lieber ein Stimmtraining absolvieren?
    Andererseits kann ich den Wunsch dem eigenen Ideal zu entsprechen absolut nachvollziehen und verurteile auch Niemanden, der sich deswegen operieren lässt oder mehr Kunststoff im Gesicht hat als eine Fertigpizza E-Nummern enthält.
    Jeder ist seines Glückes Schmied und wenn das eigene Glück von solchen Korrekturen abhängig ist, soll es eben so sein. (Mit Korrekturen meine ich nicht nur OPs natürlich - nur schwierig ein Wort zu finden, dass Alles in dem Bereich abdeckt)
    Ich persönlich würde kleinere Korrekturen an mir nicht ausschließen. Bauch Straffung zum Beispiel, immerhin sind schon 43kg aus gesundheitlichen Gründen runter und 15kg sollen noch folgen. (Wobei das natürlich ein größerer Eingriff wäre, aber das Bild von mir als Person wird dabei nicht verändert)
    Haarverlängerungen, künstliche Fingernägel oder Ähnliches möchte ich aber nicht unbedingt haben. Mein Haar ist zwar recht spröde und licht, aber ich mags. Ebenso wie meine knubbeligen Fingernägel. Ich bin generell relativ zufrieden mit mir muss ich sagen, obwohl ich nicht dem klassischen Schönheitsideal entspreche. Entsprechend "fake" ich auch wenig.
    Nur Make up muss sein irgendwie, Neurodermitis und Narben am Auge sei dank ist mein Selbstbewusstsein was meine Haut betrifft ziemlich im Keller. Daher ist Foundation und Eyeliner (wg der Narben) oft Pflicht. Das sieht komplett geschminkt natürlich am Besten aus, weshalb auch Lippenstift, Lidschatten und co. im Gesicht Platz nehmen dürfen.
    Naja, irgendwas zum meckern an sich selbst muss Frau ja auch haben :D

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es ist natürlich oft schwierig abzugrenzen was man für sich einfach nur "unschön" empfindet oder wann es als Zwang der Gesellschaft angesehen wird. Letzteres sollte natürlich nie ein Grund sein sich zu verändern. Aber das ist natürlich schwierig...

      Löschen
  8. ich persönlich finde 'Faken' nicht schlimm. vor allem Veränderungen, die wieder rückgängig gemacht werden können, sind für mich absolut legitim. wenn es um Schönheits-OPs geht denke ich, dass auch hier jeder für sich selbst entschieden muss, ob er das jetzt nötig hat oder nicht. grundsätzlich finde ich es nicht schlimm. habe mir selbst mit 16 die Ohren anlegen und vor ca. einem halben Jahr die Brüste vergrößern lassen (ein Segelöhrchen und von AA auf B bis C) und würde beides jederzeit wieder tun.
    wenn aber maßlos übertrieben wird - z.B. Schlauchboot-Lippen oder Mimik weggebotoxt - finde ich es fast schon etwas lächerlich. natürlich muss es jeder selbst entscheiden und was auch immer gemacht wird, muss ja in erster Linie einem selbst gefallen. aber auch, wenn es für viele eine Art der Selbstverwirklichung ist, muss man damit rechnen, dass man unter Umständen auch mal negatives Feedback bekommt. und wer damit dann nicht klarkommt, dem hilft auch keine Schönheits-OP mehr, um das Selbstbewusstsein zu stärken.

    liebe Grüße, dunkel.bunt

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Toll, dass du so offen darüber sprichst, dass du etwas hast machen lassen. Schade, dass auch negatives Feedback kommt, aber damit muss man wohl heutzutage lesen. ich denke, wer einen wirklich kennt und mag wird es dann nachvollziehen können, wenn man sonst halt unglücklich ist.

      Löschen
  9. Ich denke in erster Linie muss jeder selbst wissen, was man mit seinem Körper macht. Ich persönlich würde auch nie sagen das ich etwas nicht machen würde, glaube aber dass Eingriffe, die mit Narkose zu tun haben, bei mir nicht in Frage kommen würden, weil ich viel zu viel Angst davor hätte. Sachen wie Haarverlängerungen etc. finde ich völlig in Ordnung und würde ich selbst auch machen lassen.
    Frauen die zum Beispiel sehr viel abgenommen haben und sich dann straffen lassen, kann ich auch sehr gut verstehen und glaube sowas würde ich auch machen.
    Allerding hört es auf, wenn ich lese das sich manche Frauen 5 mal im Jahr die Brüste vergrößern lassen.
    Liebe Grüße Svenja

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn Schönheits-OPs zur Sucht werden ist das natürlich auch wieder ein ganz anderes Problem. Da sind meiner Meinung nach auch irgendwie die Ärzte in der Pflicht die OP ggf. abzulehnen und eine Psychologische Beratung zu empfehlen.

      Löschen
  10. interessantes thema! :) ich äußere mich jetzt hier einfach mal ehrlich dazu, dass ich selber bereits eine "schönheits-op" hatte. und zwar eine, die sogar von der krankenkasse übernommen wurde. in der pubertät wuchs bei mir nur eine brust, sodass ich auf der einen seite keine körbchengröße hatte und auf der anderen ein gutes B. dass es einem damit psychisch nicht besonders gut geht, können hoffentlich viele nachvollziehen.. :/ ich fand keine passenden bh's (wie auch?), traute mich nie ins schwimmbad und trug nie dékolltierte klamotten, damit es ja keiner merkt... ich habs sogar jahrelang vor meiner mutter versteckt, bis ich es mit 18 und nach meiner ersten gescheiterten beziehung nicht mehr aushielt... mein frauenarzt empfahl mir daraufhin einen plastischen chirurgen und alles ging sehr schnell. nach zwei korrekturop's (der eingriff war nicht einfach) besitze ich einseitig (!!) ein implanat, auf der anderen seite ne größere narbe zwecks brustwarzen-anpassung, und könnte nicht glücklicher sein. ich hab geheult als ich den ersten passenden bh gekauft habe! :') ich habe jetzt keine perfekten brüste, aber ich kann mich endlich normal kleiden, da meine brüste eine annähernd gleiche größe haben, sodass ich endlich bh's finde. ein tolles gefühl nach jahrelangem versteckspiel!
    was ich mit meiner erfahrung sagen möchte: ich bin froh, dass es heute die möglichkeit von schönheits-ops gibt, da so menschen geholfen werden kann, die wirklich unter ihrem aussehen leiden. sei es eine große krumme nase, schiefe zähne, zu große brüste und dadurch bedingte rückenschmerzen oder eine brustasymmetrie, wie in meinem fall. wenn schönheits-ops allerdings für unnötiges genutzt werden (brüste immer wieder vergrößern, zehen brechen um in highheels zu laufen oder popo-implantate o.O), dann kann ich das nicht befürworten... ich könnte den kopf schütteln, wenn irgendwelche luxusgirls geld noch und nöcher in bekloppte op's stecken, wo sie danach unnatürlicher und schlimmer aussehen wie vorher... :/ das ist für mich nicht der sinn an plastischer chirurgie, ganz abgesehen davon, dass vollnarkosen eine belastung für den körper sind und nicht leichtsinnig gesehen werden dürfen. das wird heute aber wohl leider immer öfter einfach hingenommen, nur für das "perfekte" aussehen. ich für meinen teil freue mich jedenfalls nicht auf meine implantat-austausch-op (muss alle 10 jahre gemacht werden), da es wieder schmerzen und ein gewisses risiko beinhaltet... das sollte man bei eingriffen, egal welcher art, immer im kopf behalten. aber schönheits-ops, um menschen wieder zu mehr lebensfreude nach jahrelangem leiden zu verhelfen, das kann ich nur unterstützen :)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wow - toll, dass du so offen darüber sprichst. Und ich kann es absolut nachvollziehen, dass du es hast machen lassen und dich danach wahrscheinlich wie ein neuer Mensch gefühlt haben musst. Da ist es wirklich toll, dass es heutzutage diese Möglichkeiten gibt.

      Löschen
  11. Nicht-permanente Veränderungen, wie z.B. Schminken, Haare färben, künstliche Wimpern usw. sehe ich jetzt nicht als besonders problematisch an. Brustvergrößerungen, Nasenkorrektur und co sind jedoch (egal aus welchem Grund sie ausgeführt werden) stets operative Eingriffe, auf die jeder Körper unterschiedlich und somit ggf. auch mit Komplikationen reagieren kann. Auch wenn die statistischen Zahlen gering sind, sollte man sich darüber stets bewusst sein. Daher finde ich es durchaus kritisch, wenn solche Eingriffe zugunsten der gesellschaftlichen Norm bagatellisiert werden.
    (Wollte ich nur mal anmerken, weil du diesen Aspekt in deinem Post ja leider nicht erwähnst;gerade auch mit Hinblick auf deine jüngeren, ggf. leichter beeinflussbaren Leser...)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich wollte natürlich nichts bagatellisieren und zum Glück kann man solche Eingriffe erst mit frühestens 18 selbst durchführen lassen. Ich denke auch, dass Aufklärung etc. ins Elternhaus gehören.

      Löschen
    2. Nasen-Ops kann man auch mit 16 schon durchführen lassen, wenn man ausgewachsen ist und das Einverständnis der Eltern hat.
      Allerdings finde ich das zu früh, sowas muss reiflich überlegt werden. Mein erstes Beratungsgespräch zwecks einer Nasen-Op hatte ich mit 15, durchgeführt wird sie jetzt mit 21. Ich habe mir wirklich lange Gedanken gemacht. Ich denke, es ist wichtig, auch so ein gutes Selbstbewusstsein zu haben und keine überhöhten Erwartungen zu haben. Ich erhoffe mir von der OP, eine unauffällige Nase zu haben ohne Höcker etc. Aber ich möchte keine kleine, perfekte Stupsnase. Wer das erwartet, geht meiner Ansicht nach einfach falsch an das Thema ran und wird es sehr schwer haben, irgendwann zufrieden zu sein. Genau die lassen sich dann noch etliche Male operieren. Daher spielen die Erwartungen, die Einstellung und die Herangehensweise an eine OP die größte Rolle, was die Zufriedenheit nachher angeht. Ein guter Operateur natürlich sowieso.
      Ich bin froh, es nicht mit 16 gemacht zu haben, denn da hatte ich einfach andere Erwartungen und eine andere Einstellung als jetzt mit 21.

      Löschen
  12. Ich war früher ein ganz großer Gegner von Schönheitseingriffen - und OPs finde ich immer noch... mmh... extrem. Es sind einfach forcierte Verletzungen... Trotzdem verstehe ich es inzwischen deutlich besser. Es ist leicht, mit perfekter Haut und Mitte 20 dagegen zu sein. Es ist echt leicht... und wenn die eigenen ersten Fältchen kommen und man sie das erste Mal wirklich BEMERKT (und das kommt ja schleichend!) Ist man so überrascht... man fühlt sich noch wie Mitte 20 und sieht einfach nicht mehr so aus... das ist ganz komisch, wenn das Außen altert und das Innen sich noch viel jünger fühlt. Das passt wie nicht zusammen.

    Ich finde schön, wie Du es mit dem "Schummeln" schreibst. Makeup ist ja "schummeln" und es ist nichts schlimmes... Aber wie weit darf man schummeln? Ich weiß es selbst nicht... und ich finde, den Wahn, jung aussehen zu müssen auch zu druckvoll. So ähnlich wie dünn sein zu müssen... Und es gibt immer wieder ältere Damen, die ich sehe und für ihre Eleganz bewundere. Es sind nicht viele - aber es gibt sie. - Ich weiß nicht mehr ganz genau, wie ich in ein paar Jahren handeln würde. Und wenn Botox verhindern kann, dass sich Haut beansprucht und Falten entwickelt... klingt es fast wie perfekte Prävention... Es kann keine Falten geben, wenn es nicht beansprucht wird... Trotzdem ist die Vorstellung, Nervengift in der Haut zu haben skurril... Ach ich weiß selbst nicht - aber ich komme in das Alter, in dem ich mir dazu eine Meinung bilden sollte und in dem ich nicht mehr mit der Strenge von 25 aus sicherer Distanz urteilen kann...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Sehr schön geschrieben und du hast Recht. Wenn man komplett zufrieden mit sich ist, ist es natürlich einfach "sagegen" zu sein. Aber wie du sagst - man wird nicht jünger und oft fühle ich mich auch nicht so alt wie ich auf dem Papier bin. Bis jetzt halten sich die Falten aber dank guter Pflege und guter Gene noch zurück. Wer weiß was in 10 oder 20 JAhren ist. und wer weiß welche "Möglichkeiten" es dann gibt. Vielleicht ganz schonende und trotzdem wirkungsvoll.

      Löschen
  13. Ich stehe solchen Eingriffe genrell neutral bis positiv gegenüber. Wenn man mit sich so unzufrieden ist, dass man etwas dauerhaft verändern möchte, dann sollte man das auch tun dürfen, ohne dafür verurteilt zu werden.
    Jedoch finde ich, dass man nicht leichtfertig damit umgehen sollte, denn wie ja ach schon mehrfach genannt, ist es (meistens) ein großer Eingriff, der Risiken behält. D.h. alles hat ein Maß, man sollte nicht nach der totalen Perfektion streben und die reale Welt aus den Augen verlieren.
    Ich persönlich denke auch darüber nach mir irgendwann einmal so einen Eingriff zu leisten. Ich würde mir gerne einmal die familientypischen Speck-innenschenkel absaugen lassen, denn diese gehen niemals weg, egal wie viel ich wiege. Hat sich durch die Generationen hinweg bestätigt ^^ Wegen diesen blöden Speckschenkeln fühle ich mich wirklich beinträchtigt, ich kann im Sommer keine Kleider oder Röcke tragen, ohne eine Strumpfhose oder Radlerhose drunter zuziehen, weil ich mir sonst die Innenschenkel wund laufe, so sehr reiben sie aneinander :-/
    Auch meine Schwester wird sich in näherer Zukunft operieren lassen, sie wird sich die Brüste verkleinern lassen. Das hat auch nicht nur ästhetische Gründe, sondern auch medizinische. Sie hat schon mit 18 Jahren üble Rückenschmerzen, wegen ihrem G bis H Körbchen.

    Fazit: Wenn man gute Gründe hat und mit gesundem Verstand die Risiken einschätzen kann, der kann das gerne machen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Bei medizinisch im Grunde ja schon notwendigen Eingriffen (ein G bis H Körbchen zähle ich absolut dazu - und auch dein Problem, da es ja nicht nur ästethische Gründe hat) sollte eigentlich jeder Verständnis haben. Wobei es gerade beim Beispiel der Oberweite wiederrum Frauen gibt, die sich genau diese Größe wünschen, aber wahrscheinlich über die Folgen nicht nachdenken.

      Löschen
  14. Ich mag und praktiziere die eher harmlosen Fakes: Schminken, Nägel aufhübschen,Haare färben etc. Schönheits-Ops stehe ich zwiegespalten gegenüber: Für medizinische Zwecke habe ich vollstest Verständnis (Z.B. einen zu großen Busen verkleinern um Rückenschmerzen vorzubeugen). Werden OPs aus rein modischen Gründen durchgeführt finde ich es nicht notwendig und würde es z.B. bei meinem Kind nicht unterstützen. Ich verurteile jedoch keine Frauen, die das gern machen wollen- jeder wie ihr beliebt. Den Trend mit dem Zehen brechen um den perfekten Fuß für das Foto auf der Oskarverleihungn zu haben finde ich einfach nur verrückt und komplett unnötig. Zähne bleichen stehe ich auch gespalten gegenüber- ich versteh den Wunsch nach weißen Zähnen, glaube aber auch, dass es ziemlich gefährlich für die Zahnsubstanz sein kann.
    Ich finde "schummeln" okay, wenn es die Persönlichkeit einer Person unterstreicht. Es ist ein schönes Privileg sich immer wieder neu ausdrücken zu können- aber je größer der damit verbundene medizinische Eingriff oder längerfristige Risiken sind, umso unnötiger finde ich es. Falten finde ich z.B. toll, den sie unterstreichen die Persönlichkeit eines Menschen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Eine tolle Einstellung zu Falten. Ich warte ab wie ich das sehe, wenn die ersten da sind, die sich nicht mehr mit Makeup verstecken lassen :)

      Löschen
  15. Do-it-yourself Fake finde ich nicht bedenklich.
    Ich selbst würde eine Bruststraffung in Betracht ziehen, wenn meine Familienplanung abgeschlossen wäre und die Brüste "ausgelutscht" wären. Allerdings habe ich großen Respekt vor den Risiken...
    Interessant, dass Augen lasern noch nicht angeführt wurde, denn das machen wirklich viele Leute und ich gehe mal stark davon aus, dass es der Großteil aus kosmetischen Gründen macht. Darüber hatte ich auch nachgedacht, aber mir ist das Risiko zu groß, wenn was am Auge passiert.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Stimmt - an Augen lasern habe ich noch nicht gedacht. Ich sehe das aber auch nicht immer als "Schönheitskorrektur", außer man macht es nur, weil man sich mit Brille nicht mag. Die die ich kenne haben nach dem Augenlasern einfach ein ganz anderes Lebensgefühl (sagen sie). Zum Beispiel beim Sport ist es sicherlich praktischer. Vor so einer OP hätte ich aber ehrlich gesagt mehr Angst als vor einer mit Vollnarkose, eben weil man beim Augenlasern wach bleibt und ich panische Angst hätte, dass etwas schief geht. Zum Glück habe ich keine Fehlsichtigkeit und muss mir darüber keine Gedanken machen.

      Löschen
  16. Also ich finde Fake Lashes, Haarextensions etc überhaupt nicht schlimm, aber es sollte noch gut aussehen und nicht zu übertrieben. Damit meine ich zb Mädels die Extensions tragen, wo man jetzes einzelne Bonding und so sehen kann. Das find ich ganz schlimm. Gegen OP's hab ich an sich auch nichts. Es gibt Menschen die leiden teilweise richtig drunter und da finde ich es verständlich, aber wenn dann welche so übertreiben, das es einfach unnatürlich aussieht dann find ich es einfach nicht mehr schön.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Oh ja - die Qualität muss stimmen. Man sollte nicht schon von 10km Entfernung erkennen, dass die Haare nicht echt sind :)

      Löschen
  17. Ich persönlich bevozuge eine natürliche Schönheit. Manche empfinden an sich eine z.B. markante Nase oder Falten als auffälligen Makel. Ich denke, dass man dadurch auch etwas Besonderes erhält. Es gibt für mich keine Frau, die nicht irgendwie etwas Schönes an sich hat. Operationen und Eingriffe im Gesicht sehe ich prinzipiell kritisch und würde minimalinvasive Geschichten oder "non-surgicals" bevorzugen. Wenn jmd. nun wirklich schlimmen Leidensdruck hat, soll er gerne etwas daran ändern...verurteilen würde ich das nie.

    Eingriffe am Körper sehe ich in manchen Fällen weniger kritisch. Wenn Frauen nach einer z.B. Schwangerschaft total unglücklich mit Bauch und Busen sind und sich selbst nicht mehr wieder erkennen würde ich eine operative Veränderung nachvollziehen können. Man lebt nur einmal, warum sich Jahre unglücklich mit dem eigenen Körper quälen?

    Für den Alltag können Frauen meines Erachtens gerne schummeln, wie sie wollen. Ob Push-Up, Clip-Ins oder Wimpernverlängerung. Solange man nicht auf den ersten Blick sieht, dass nachgeholfen wurde...why not?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das "Nachhelfen" sollte wirklich auf den ersten Blick nicht sichtbar sein. Gerade bei Haarextensions ist es das leider oft - wenn es nicht gut gemacht wurde. Und mit der Aussage "Man lebt nur einmal" hast du wirklich Recht - da sollte man sich schon wohl fühlen. Natürlich wenn es wirklich extrem stört und nicht nur eine fixe Idee ist.

      Löschen
  18. Ich weiß es nicht - einerseits lehne ich Push-ups ab (was toll ist, weil man kaum A-cups ohne Polsterung bekommt...), weil der Mann sehen soll, was er bekommt. Aber ich ertappe mich auch gerne, wie ich mein Schönheitsideal auf andere übertrage und mich frage: Die Frau hat einen Riesenhöckernase - warum tut sie nix? Und auch ich habe Stellen, die ich verändern wollen würde. Aber wäre ich dann glücklicher? Die Frage ist sehr bekannt, aber wenn ich genauer nachdenke: diese Unperfektion lenkt auch schön ab - wenn mein Makel weg ist, worüber denke ich dann nach? Man ändert optisch etwas, gewinnt an Selbstbewusstsein, aber das Grundproblem, das geringe Selbstwertigkeitsgefühl, nimmt nicht dauerhaft ab - dadurch entsteht dieser Sog nach Perfektion, in dem sich manche Leute so sehr verschandeln, dass es aus Sicht der meisten Leute nicht mehr hübsch und einfach nicht mehr stimmig ist. Sowas ist traurig.

    Aber: je länger man einen Menschen kennt, desto weniger reduziert man ihn auf sein Aussehen, und irgendwann sagt man: Ich finde es vlt. nicht hübsch - aber was soll's, man kann gut mit dem Menschen reden.

    Ich glaube, das mit Unfällen hat einen anderen Hintergedanken: mit einem Makel von Geburt an lernt man zu leben, mit einem aus Unfällen sind aber auch Schuldgefühle (hätte ich es verhindern können?), Angst (was, wenn sowas nochmal passiert) und Machtlosigkeit (Warum hat sich das Schicksal mich ausgesucht?) verbunden - und das versucht man durch eine Korrektur unbewusst auszugleichen. Ich verlange nicht, dass Unfallopfer sich einfach akzeptieren, jedem ist es gestattet, sich schön zu finden, wie er will. Aber wäre eine Psycho in solchen Fällen nicht bsser?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. In manchen Fällen hilft sicher eine gute Psychotherapie, allerdings stehe ich dem auch manchmal skeptisch gegenüber - nicht alles kann man dadurch "heilen" und manchmal ist der beste Weg vielleicht doch den Makel einfach abzuschaffen. Natürlich muss man dann schauen, dass man sich nicht plötzlich auf den nächsten Makel fokusiert - ich denke so entsteht bei manchen die Sucht nach Schönheits-OPs und dann ist die Therapie sicher angebracht.

      Löschen
  19. An sich kann ich es verstehen wenn Menschen, die unter ihrem Aussehen leiden, dieses verändern wollen, um selbstbewusster zu werden und sich selbst wieder schöner zu finden.
    Aber ich finde schon das es da auch Grenzen gibt. Das man Falten und schmalere Lippen kriegt, wenn man älter wird ist natürlich. Warum muss man das unbedingt ändern? Sicherlich fühlen manche sich unwohl wenn sie irgendwann Falten bekommen und ihrer Meinung nach nicht mehr "schön" aussehen. Aber zum Gutaussehen gehört ja nicht nur das Jungsein. Es ist eine Illusion das man mit 65 noch aussehen kann wie mit 25. Und daran ist doch auch nichts schlimmes. Meiner Meinung nach kann eine alte Frau mit Falten immer noch unglaublich schön sein (mal abgesehen davon das nicht allein ein tolles Aussehen einen Menschen schön macht, sondern der Charakter einen viel größeren Teil ausmacht).
    Aber bei deiner Diskussion geht es ja eher um junge Frauen, wobei ich sagen muss, dass wenn man seine eigene Nase nicht ausstehen kann und so nicht mehr in den Spiegel sehen kann,man es ändern sollte. Einfach um das eigene Wohlbefinden zu verbessern. Andereseits kann ich nicht wirklich verstehen weshalb eine absolut junge und hübsche Frau ohne auf 20 Meter Entfernung erkennbare Falten sich Botox spritzen lassen muss? Für mich persönlich unverständlich auch wenn es natürlich jedermanns eigene Sache ist.
    Letztendlich kann man dazu wohl nur sagen, dass jeder für sich selbst entscheiden muss was er möchte und ob er sich wegen großer oder kleiner Makel operieren lassen will.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es stimmt schon, dass mancher Mangel vielleicht nur der betroffenen Person auffällt, aber wenn man sich nach der Behebung dieses Mangels besser fühlt und offener etc. wird ist es vielleicht doch gut es zu machen. Natürlich auch hier wieder in Maßen und eben nicht eine OP nach der anderen.

      Löschen
  20. solange man es nicht übertreibt finde ich op´s ok. ich würde mir selber die brüste vergrößern lassen und wenn meine haut wirklich mal so schlimm aussehen sollte würde ich auch mal zu botox greifen. aber manche menschen übertreiben einfach damit und sehen aus wie plastik persönlich. es muss schon grenzen haben LG

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja ich denke auch. Es darf nicht zur Sucht werden.

      Löschen
  21. Ich habe kein Problem mit OPs, wenn die Leute wirklich todunglücklich und unzufrieden mit ihrem Aussehen sind oder durch einen Unfall oder eine Krankheit entstellt sind. Was ich dann jedoch übertrieben finde, sind Eingriffe wie z.B. von Körbchengröße E auf F, seinen Hintern so groß wie ein Walross operieren oder zum x-ten Mal Botox ins Gesicht spritzen lassen, weil man es nicht erträgt, alt zu werden. Von den horrenden Preisen (mit dem Geld kann man wirklich was Besseres anfangen, vor allem in der Medizin) und den doch recht happigen Risiken dieser Riesen-OPs mal abgesehen: Was ist an einer Person, die sich in Richtung künstliche Barbiepuppe schmuggelt, denn noch schön? Das sieht doch nach einer Weile einfach nicht mehr gut aus. Aber wie gesagt: Man muss unterscheiden. Meiner Meinung nach sind kleine Eingriffe wie Nasenkorrekturen in Ordnung, wenn man nur wegen der Nase ungern in den Spiegel guckt o.Ä.. Solange es nicht zu große Ausmaße annimmt, habe ich kein Problem damit, dass manche Menschen etwas "schummeln". Ich tue das - wie du auch geschrieben hast - ja eigentlich täglich mit dem Schminken. Und ich trage Kontaktlinsen, was eigentlich auch Schummeln ist. Jeder hat das Recht, über sich selbst zu entscheiden, also auch über sein Aussehen. Schön finde ich persönlich es aber eher, wenn jemand natürlich bleibt, also was den "Grundriss" des Körpers angeht. OPs kämen für mich selbst überhaupt nicht in Frage, aber das ist ja auch mein Bier ;)

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Das stimmt - am Ende muss es jeder selbst entscheiden. Wichtig ist, dass man die Entscheidung anderer respektiert. Schönheitsideale sind natürlich ansichtssache. Aber du hast schon Recht, dass man nie seinen kompletten Körper verändern lassen sollte - das Beispiel mit der Barbiepuppe passt ganz gut.

      Löschen
  22. Ich persönlich denke, dass man das machen (lassen) sollte, was nötig ist, um sich wohl zu fühlen. Wobei ich finde, dass man zB nicht unbedingt eine Fettabsaugung durchführen lassen muss, sondern sich vielleicht eher sportlich betätigen. Ich selbst bin sehr interessiert an einem Zahn-Bleaching - eine heutzutage wohl eher "normale" Prozedur.
    Naja, zu diesem Thema wird es wohl aber kein richtig und kein falsch geben, denn jeder hat wohl seine eigenen Grenzen.
    Aber für oder durch einen anderen Menschen einen Eingriff machen zu lassen finde ich zu viel, denn dieser Mensch kann schneller aus dem jeweiligen Leben wieder verschwinden, wie die Wunden verheilen.

    Liebe Grüße
    Stefan aka SpeedTutorial

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ja, Fettabsaugungen stehe ich auch sehr zwiespältig gegenüber. Da sollte man einfach diszipliniert sein (Hautstraffung dagegen finde ich sehr gut, wenn jemand halt so viel abgenommen hat, dass die Haut hängt). Allerdings haben manche auch Fettpolster, die man nicht durch Sport und gesunder Ernährung wegbekommt - diese Minderheit sollte dann natürlich im Zweifel zur OP greifen, wenn es sie sehr stark stört und einschränkt.

      Löschen
  23. ein sehr guter post über ein schwieriges thema und umso interessantere antworten.

    generell schließe ich mich der mehrheit an, schummeln mit makeup, färben, haarverlängerung und pushup ist okay.
    zahnbleaching wird auch immer normaler mittlerweile.
    bei op's sehe ich es auch so, kleinigkeiten wenn sie nachvollziehbar sind, sind okay, unnötiges wie 3 körbchen mehr oder 5 fettabsaugungen wo kaum welches ist oder die typischen "op-süchtigen" sind übertrieben.
    ich selbst überlege schon eine weile, ob ich einen kleinen asthetischen eingriff lassen machen soll...
    dieses "man lebt nur einmal" stimmt ja schon.

    danke und liebe grüße

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Danke für deine Meinung - ich finde es auch super toll wie viele ausführliche Meinungen hier gesammelt sind.

      Löschen
  24. Schön, dass auch mal solche Themen angesprochen werden.
    Ich selbst färbe mir die Haare und hatte mal Extensions (ich hatte lange Haare, wollte nur die Spitzen egschnitten haben und die Friseurin hat mir plötzlich alles bis zu den Schultern abgeschnitten. Ich wollte das natürlich nicht und sah furchtbar aus, daher Extensions, bis sie wieder langewachsen waren. Es ist allerdings keinem aufgefallen, da es gute Extensions waren vom Friseur Strähne für Strähne angeschweißt)
    Was Schönheitsop´s angeht muss ich zugeben, dass ich in nichtmal 2 Wochen einen Termin für eine Nasen-OP habe. Ich überlege mir das nun seit etlichen Jahren, war mir immer sicher (nur das Geld muss ja auch erstmal da sein..) Ich habe eine große Höckernase mit arg hängendem Nasensteg und hängender Nasenspitze. Ich bin grundsätzlich nicht dafür, gleich sich wegen jedem kleinen Makel operieren zu lassen und ich habe auch keine weitere OP vor, aber unter meiner Nase leide ich schon länger. Ich kann mich nicht mit ihr identifizieren, sie passt einfach absolut nicht zu mir. Ich bin insgesamt total Mädchen, schminke mich gerne, mag Klamotten etc. Diese Nase ist aber eher hexenartig, hat einfach nichts mit mir zu tun. Ich bin bei denen, denen ich davon erzählt habe, auch eher auf Verständnis gestoßen, was mich doch gewundert hat. Ich denke auch, dass Leute, die nicht so eine Nase haben, einfach sich da nicht so einfühlen können und dann sich hier so gegen OP´s aussprechen, weil sie einfach nie den Leidensdruck hatten. Abgesehen davon, dass ich schon lange selbst damit extrem unzufrieden bin, hat mich letztens sogar ein Kind darauf angesprochen. Es fragte mich, warum meine Nase so komisch sei und hat sogar an meiner Nasenspitze gezogen, weil es dachte, die Nasenspitze würde so vielleicht höher bleiben. Das muss man sich erstmal vorstellen... Aber vielleicht versteht es so der ein oder andere hier. Ich würde nie perfekt sein wollen, ich habe zB auch viel zu dünne Lippen (kann nichtmal roten Lippenstift tragen, da meine Oberlippe kaum vorhanden ist), aber da würde ich nie was dran machen wollen. Sie gehören zu mir und passen zu mir und da würde mich nie wer drauf ansprechen. Eine Nase zerstört leider einfach den ganzen Eindruck, was Lippen so nicht tun...
    Ich hoffe jedenfalls, es geht alles gut und ich habe nach der Op zumindest eine total unauffällige Nase. Damit wäre ich überglücklich.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich wünsche dir alles erdenklich gute für die OP und dass es so wird wie du es dir vorstellst. Danke, dass du darüber erzählen mochtest.

      Löschen
  25. Ich bin mir persönlich nicht sicher, was ich von Schönheits-OPs halten soll.. Ich selbst habe nämlich eine recht große "Höckernase" und vor ein paar Jahren (war so ca. 16 jahre alt) habe ich auch eine Nasen-OP in Erwägung gezogen. Allerdings ist das ja sowieso dieses Pubertäts-alter, indem man noch sehr unsicher ist und noch kein richtiges Selbstbewusstsein hat. Mittlerweile habe ich mich aber an meine Nase gewöhnt und auch mein Freund liebt mich so wie ich aussehe. Außerdem habe ich ein bisschen zuviel Stolz um mich dem Schönheitsideal für so viel Geld zu "unterwerfen"..
    Also was ich damit sagen will ist, dass Schönheits-OPs nicht in so jungen Jahren (jemand über mir schrieb, dass sie ab 16 mit Einverständnis der Eltern erlaubt seien) gemacht werden sollten, sondern wirklich erst ab 18.
    Ich sehe dann immer so ein schreckliches Zukunftsbild vor mir, wo alle Menschen dem Schönheitsideal entsprechen und alle die gleichen schmalen Nässchen haben :D
    Also meiner Meinung nach sollte man sich so eine Entscheidung reiflich überlegen, und wenn man wirklich darunter leidet dann soll man den Schritt wagen.

    AntwortenLöschen

Bitte beachtet die Nettiquette. Beleidigende, nicht jugendfreie Kommentare werden nicht freigeschaltet.
Kommis mit Links zum eigenen Blog (sofern es nicht themenbezogen ist zB eigene Review) werden nicht veröffentlicht.