Unique Uganda III - Gorilla-Trekking… Once in a lifetime!



Es gibt Momente, die wird man sein Leben lang nicht vergessen. Wenn ich heute an diese Stunde bei den Berggorillas im Bwindi Impenetrable Nationalpark denke, bekomme ich wieder Gänsehaut.

Wild lebenden Gorillas so nahe zu sein ist ein unbeschreibliches Gefühl. Man schwankt zwischen Faszination, Respekt und einer kleinen Portion Panik. Nämlich genau in dem Moment, wo sich einer der sanften Riesen überlegt mitten durch unsere kleine Gruppe zu laufen. 7 Meter ist der Mindestabstand den man einhalten muss …. Das wissen die Gorillas allerdings nicht.






Um uns herum sitzen Sie in den Bäumen und am Boden. Relaxen, fressen, säugen Ihren Nachwuchs oder schauen uns einfach nur mit einer gewissen Portion Desinteresse an. Medi, unser Guide, gibt uns die Anweisung einfach ruhig stehen zu bleiben - umzingelt von der Gorilla Gruppe geht es auch nicht anders!








 Medi bei der Einweisung



 Mahogany Springs Lodge

Zwei Nächte in der Presidential Suite mit zwei Schlafzimmern, Bädern und einem gemeinsamen Wohnbereich waren ein Traum. Mitten im Grünen sind die einzelnen Häuser gelegen mit Blick auf die Berge in denen Morgens doch tatsächlich Nebel hing.




Abgesehen von der wunderbaren Lage ist die Mahogany Springs Lodge ein wunderbares Beispiel für die Gastfreundschaft in Uganda.

Bei Ankunft gab es immer frische feuchte Tücher, wie man es aus dem Flieger kennt und dazu einen Willkommensdrink, zum Beispiel Mangosaft.

Da es meinem Magen an den Tagen immer noch nicht sonderlich gut ging, war die Küche so flexibel und hat mir extra eine eigene Suppe zubereitet. Dazu blanken Reis und Bananen. Ich war wirklich an einem Moment angekommen, in dem ich keine Bananen mehr sehen konnte ;)



Wenn wir Abends beim Essen saßen, hat das Personal die Moskitonetze im Zimmer heruntergelassen, die Betten aufgeschlagen und uns sogar eine Wärmflasche an das Fußende gelegt.


Ein kleines Gedicht lag auch noch auf dem Kopfkissen:

If you look from your terrace,
the Gorillas you may see,
they are all over Bwindi,
from our river to the trees,

the Silverback is the boss,
he is so strong and bold,
they follow exactly what he says,
but really he has a heart of gold.

When it gets dark in Bwindi,
the Gorillas build a nest,
they have finished eating for the day
and now deserve some rest.


Während unseres Aufenthalts feierten wir auch einen Geburtstag - und die gesamte Hotelcrew formierte sich, um zu singen und eine zuckersüße Geburtstagstorte zu präsentieren. Ein großer Spaß für uns und die Gruppe am Nachbartisch :)

Wer möchte von Euch jetzt auch mal die Gorillas besuchen?

Woche in Bildern

Shampoo, Spülung und Duschgelvorrat aufgestockt // Linguine mit Pesto Rosso und Garnelen

 Hit the Pan // Training

 Viel zu früh aufstehen, um nach Frankfurt zu fahren

Goschen auf dem Maschseefest // Blaubeerliebe


Mädels-Wochenende
(FMA auf YouTube)

 Frühstück // Shopping (Bahlsen Werksverkauf und dm)


 Biergarten "Lister Turm" // Maschseefest

 Frühstück im Mezzo // Hipster-Eistee in der Bar Celona


Ich hoffe Ihr hattet auch ein 

wunderschönes sonniges Wochenende!

Erbsensuppe mit Minze und Garnelen

Schon seit über einem Jahr liegt dieses Rezept in meinem Speicher und nun habe ich es endlich einmal ausprobiert!

Besser spät als nie, aber es wäre auch schön gewesen in den letzten Monaten die Suppe öfter zu essen; denn die ist richtig lecker. Meine frisch gewonnene Liebe zu gegrillten Garnelen hilft da auch ungemein weiter :)

Erbsensuppe klingt zwar eher langweilig, aber Nanis Variante mit dem selbstgemachten Minzöl und Garnelen klang so verlockend, dass ich mich an dem Rezept probiert habe. Ein voller Erfolg! Ich liebe Suppen und nun also auch klassische Erbsensuppe mit dem gewissen Pfiff.




ZUTATEN
für 1 Hauptmahlzeit

100g TK-Garnelen 
1 Schalotte
Gewürze nach Wahl (zB Thymian, Oregano etc.)
400g TK-Erbsen 
50 ml trockener Weißwein
400 ml Gemüsebrühe 
40g Frischkäse
Salz & Pfeffer
4 EL Olivenöl
Minzblätter
Oregano




ZUBEREITUNG

Die Garnelen am Vorabend langsam im Kühlschrank auftauen oder noch tiefgefroren mit heißem Wasser übergießen und ein paar Minuten stehen lassen.

Schalottenwürfel mit 2 EL Öl und Gewürze nach Wahl andünsten. Die Erbsen hinzugeben, alles salzen und mit Weißwein ablöschen. Die Gemüsebrühe dazugießen und alles 15 Minuten köcheln lassen.

Für das Minzöl die frischen Minzblätter (eine Hand voll) mit 2 EL Olivenöl pürieren. Mein Pürierstab ist leider nicht der beste, weshalb es eher ein Minzpesto geworden ist, aber das schmeckt auch :)

Die Suppe nun pürieren und durch ein Sieb gießen. Frischkäse unterrühren, mit Salz&Pfeffer abschmecken und warm stellen.

Die Garnelen in etwas Öl scharf anbraten und ebenfalls würzen.

Nun alles zusammen anrichten und schlemmen!



[This Month #18] Gelesen im Juni und Juli 2015

Der "This Month" Post wird etwas länger. Da ich genau zum Ende Juni und Anfang Juli im Urlaub war und hier pausiert habe, gibt es jetzt eine Zusammenfassung von beiden Monaten...

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Beauty
Die 9er Lidschattenpaletten von MAC kommen endlich - Ich denke eine davon wird auch bei mir landen. Magi hat sie vorgestellt.

Man kann nie genug Nude-Lidschatten haben :) Milena stellt einige Paletten und Lidschatten vor.

Schon von Strobing gehört? Beauty Ressort klärt auf - der neueste Trend!

Ein After Shave Balsam als günstige Primer-Alternative? Paddy von Innen&Außen hat es ausprobiert.


Fashion
Gekauft und Bereut - Katy berichtet über Ihren Triangle Bikini. Schöne und offen ehrliche Worte!

Auf Magnoliaelectric gab es tolle Fototipps zum Thema Fashion-Fotografie und wie man sie gut selbst knipsen kann.


Reisen
Ich werd noch zum Trekking-Fan. Nach dem Gorilla-Trekking in Uganda, sollte ich vielleicht mal Lama-Trekking in Tirol testen. Susi hat von Ihrer Tour berichtet.

Yvonne berichtet auf Just Travelous über Ihre Kameraausrüstung auf Reisen.


Fitness&Ernährung
Ein wunderbarer Beitrag zum Thema "Motivation Monday" gab es bei Fitness Mission von Emily. Den kann man natürlich auch auf alle möglichen Bereiche beziehen - nicht nur auf Kraftsport.

Nach "Clean Eating" hat Hannah nun bereits ihr zweites Buch veröffentlicht - "Gesund im Büro"


Sonstiges
Die Erkenntnis schlechthin (besser spät als nie...) - Spotify hat auch diverse Hörspiele und Hörbücher. Man muss nur direkt danach Suchen. Eine Liste gibt es *hier*

Mirjam zeigt was übrig bleibt, wenn man den "oberflächlichen Mist" aus Frauenmagazinen entfernt. Eine ziemlich coole Idee. Dass meist wenig bleibt, überrascht mich allerdings nicht.

Vicky spricht ein wichtiges Thema an, welches leider jedes Jahr zur Urlaubszeit wieder auf den Tisch kommt. Tiere die einfach ausgesetzt oder im Schlimmsten Fall sogar "entsorgt" werden, nur weil es zu lästig ist sie in eine Urlaubspflege zu geben oder mitzunehmen. Es gibt keine Worte für Menschen die so handeln...


REZEPTE

Watermelon Refresher
Quinoa Pizza (schon ausprobiert => Genial!)
Iced Watermelon Smoothie
Low Carb Waffeln
Vegane Quinoa Burritos
Mini Cheesecake mit Oreo-Boden und Rolo-Füllung


NEWS

Giorgio Armani - Eclipse Summer Collection (tested by mel et fel)
Trend it up - Die neue Marke bei dm


YOUTUBE - EIGENER KANAL







Unique Uganda II - Das Vogelnest am Lake Bunyonyi

Im Süden Ugandas liegt der verwinkelte Lake Bunyonyi. Seine vielen kleinen Inseln machen eine Bootsfahrt besonders interessant. Vogelkundler kommen hier auf ihre Kosten, aber auch das ein oder andere Zebra und Impala sieht man vom Ufer aus.
Bunyonyi bedeutet übersetzt nicht ohne Grund „Platz der vielen kleinen Vögel“.



Übernachtet haben wir hier im historischen „Bird Nest“, das erste Hotel am gesamten Lake Bunyonyi. Nachdem sein Besitzer über Nacht verschwand, wie viele andere als sich 1971 Idi Amin an die Macht geputscht hatte, konnte die Frau des ehemaligen Besitzers das Hotel nicht mehr halten. Die Truppen von Amin verwüsteten es und so stand es mehr als 30 Jahre leer und verfiel, bis sich im neuen Jahrtausend Belgier an die Arbeit machten es wieder aufzubauen und zum heutigen Glanz erstrahlen zu lassen. 

Und das ist ihnen gut gelungen - Das Hotel Bird Nest ist wunderschön eingerichtet, das Essen fantastisch und die Aussicht auf den See ein Traum!


  
 Vom Winde verweht...


Am Nachmittag haben wir eine Bootsfahrt unternommen und eine Schule auf einer der Inseln besucht. Die Kinder waren so niedlich und haben sich riesig über die mitgebrachten Spielsachen und Plüschtiere gefreut. Schulbildung ist leider sehr teuer in Uganda und nicht kostenfrei, wie bei uns in Deutschland. Oft können kinderreiche Eltern nur ihre „besten“ Kinder zur Schule schicken und der Rest bleibt ohne Bildung.






Am Abend kam leider ein kleines Unwetter und zusammen mit meinem Fieber und den Magenproblemen, konnte ich leider nicht mehr den Pool genießen und auch das sehr leckere Abendessen, ging irgendwie an mir vorbei.



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Den nächsten Tag verbrachten wir zum Glück viel im Auto, wo ich mit Schlaf meine Krankheit versuchte auszukurieren. Auch den Nachmittag sah ich nur unsere (wunderschöne) Lodge und das Schlafzimmer. Aber danach ging es zum Glück wieder bergauf, denn von der Mahogany Springs Lodge sollte am nächsten Tag das Gorilla Trekking starten - eines der vielen Highlights auf der Tour.

…darüber dann im nächsten Blogpost mehr!



Essen & Trinken

Während der Uganda-Reise waren diverse Lodges unsere Unterkünfte. Das Essen sah meist ähnlich aus und oft musste man sich schon am Vorabend entscheiden, welche Frühstücks-Köstlichkeiten man gerne für den nächsten Morgen haben möchte.

Frühstück

Hier konnte man meist die Klassiker bestellen: Spanish Omelette (mit Paprika und Lauchzwiebeln), gegrillte Tomate, Toast, Obst, Baced Beans, Bacon, French Toast, Pancakes etc. In einigen Lodges gab es zu den bestellten und frisch zubereiteten Gerichten auch ein kleines Buffet mit Müsli, Milch und Joghurt.
Aufschnitt wie wir es kennen, gibt es meist nicht, höchstens etwas Käse. Aber das Rührei schmeckt auch auf dem Toast und in einigen wenigen Lodges gab es sogar Nutella oder Peanutbutter.




Mittags / Abends 

Hier gibt es meist 3-Gänge-Menüs, die oft mit einer Suppe (Kürbis hatten wir zum Beispiel diverse Male) oder Avocado-Salat beginnen. Die Wahl bei der Hauptspeise war meist gleich: Steak/Burger, Fisch oder eine vegetarische Alternative wie Gemüsecurry. Als Beilagen Gemüse wie Karotten und Bohnen und verschiedene Kartoffelvarianten, aber auch Reis.

Beim Nachtisch gab es oft Obst, aber auch mal Schokokuchen, gebackene Bananen etc.

So richtig typisch einheimische Gerichte wie Matooke (Kochbananenbrei), Posho (Maisbrei), Maniok, Süßkartoffeln konnte ich leider nicht probieren. Den Touristen möchte man dies scheinbar nicht „zumuten“ ^^
Aber eine Spezialität hatten wir im Lunchpaket - Rollex (nicht mit der Uhr verwechseln). Ein Omelette, welches in Fladenbrot eingerollt ist. Recht fettige Angelegenheit, aber ich fand es sehr lecker!




Durch die vielen Seen und den Nil, welcher durch Uganda fließt, gibt es hier natürlich auch sehr viel Fisch. Und der schmeckt richtig gut. An keinem, den ich probiert habe, konnte man etwas aussetzen. Sehr köstlich!

Insgesamt sollte man bei den Mahlzeiten immer etwas mehr Zeit einplanen, denn so ein Mittagssnack kann in der Zubereitung auch schon einmal eine knappe Stunde dauern - Aber man ist ja schließlich im Urlaub :)

Lunch to go

Wenn wir während der Mittagszeit in keiner neuen Lodge, sondern noch unterwegs waren, gab es Lunch-Pakete mit Sandwiches, Obst, gekochtes Ei, Saft, Muffin etc.




Getrunken habe ich zuerst hauptsächlich Wasser und natürlich viel schwarzen Tee - die englische Kolonialzeit hat auch hier ihre Spuren hinterlassen. Durch unseren Guide Emmy lernte ich dann aber zum Glück noch Stoney kennen. Ginger Beer, auch wenn die Bezeichnung etwas irreführend ist, da es ein Softdrink ist und kein Bier im üblichen Sinne. Und zwar einer mit starkem Ingwer-Geschmack. Viel stärker als Ginger Ale und meiner Meinung nach nicht so süß und viel würziger. Sehr lecker - besonders eisgekühlt.
Zum Frühstück gibt es natürlich diverse Fruchsäfte - Frisch zubereitet.

Beim Alkohol kann ich nicht mitreden, aber meine Mitreisenden standen besonders auf Amarula und beim Bier auf Nile.

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